Sparsamkeit, Steuern und Recht des Umweltfonds
Die in Deutschland ausgerufene Energiewende kann nur dann erreicht werden, wenn vermehrt Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugt wird. Die Wasserkraft sowie die Solarenergie sind in diesen Bereichen besonders interessant und werden zudem steuerlich gefördert.
Viele Anleger, die in die Zukunft ihrer Kinder und Enkel investieren wollen, legen ihr Geld heute in so genannten Umweltfonds an. Diese Fonds, zu denen neben Windparkfonds auch Solarfonds gehören, investieren in Wind- oder Solaranlagen, um hiermit Strom aus erneuerbaren Energien zu erzeugen. Derartige Anlagen sind in ihrer Anschaffung häufig sehr teuer und daher für einzelne Unternehmen kaum zu realisieren. Durch geschlossene Beteiligungen jedoch ist es möglich, zahlreiche Anleger für ein solches Projekt zu gewinnen und schließlich die Investition finanziell bewältigen zu können.
Anleger profitieren bei ihrer Kapitalanlage jedoch nicht nur von einer „grünen“ Investition, sondern können gleichzeitig attraktive Renditen erreichen. Mit einem Solarfonds Vergleich oder einem Windfonds Vergleich können jeweils die besten Beteiligungen für die jeweiligen Bereiche gewählt werden, um die Rendite entsprechend zu erhöhen.
Je nach Konzeption und Erfolg erreichen Solar- und Windparkfonds eine jährliche Rendite von 5-12% p.a. Diese Erträge sind, anders als bei konventionellen Sparanlagen, nicht abgeltungssteuerpflichtig, wodurch der pauschale 25%ige Steuerabzug nicht vollzogen wird. Eine Versteuerung muss allerdings dennoch erfolgen, und zwar durch Angabe der Erträge als Einnahmen aus Gewerbebetrieb in der privaten Steuererklärung. Sofern die jeweiligen Anlagen im Ausland finanziert werden, können unter Umständen zusätzlich die dortigen Steuerfreibeträge genutzt werden, die die Rendite positiv beeinflussen.