Nachfrage nach Öl- und Gasfonds steigern dank hoher Ölpreis
Erdöl und Erdgas sind die derzeit wichtigsten Energieträger und sind auch in vielen anderen Industriezweigen unabdingbar. Da der Energieverbrauch auf der Welt stetig steigt, nehmen die vorhandenen Ressourcen immer weiter ab, so dass in einigen Jahren oder Jahrzehnten wohl keinerlei Kapazitäten mehr vorhanden sein werden.
Diese Tatsache sowie die nur begrenzten Fördermengen und damit der Nachfrageüberhang sorgen dafür, dass die Preise für Erdöl und Erdgas von Jahr zu Jahr weiter ansteigen. Dies freut vor allem die Öl- und Gasförderunternehmen, aber auch Unternehmen, die auf der Suche nach noch nicht entdeckten Quellen sind oder neue Förderkonzepte erarbeiten, können von diesem Boom profitieren.
Verbraucher selbst blicken eher misstrauisch auf den immer weiter steigenden Öl- und Gaspreis, da die Kosten die Haushaltskasse schmälern. Anleger haben jetzt allerdings die Möglichkeit, hiervon zu profitieren und sich so einen Teil ihrer Mehrausgaben zurückzuholen. Durch eine Anlage in Ölfonds oder Gasfonds bietet sich die Chance, an den steigenden Gewinnen von Ölplattformen, Gasförderunternehmen oder Öl- und Gas verarbeitenden Unternehmen teilzuhaben. Geschlossene Ölfonds und geschlossen Gasfonds investieren nämlich genau in diesen Sektor und könne so direkt von steigenden Preisen profitieren.
Eine Anlage in Öl- und Gasfonds wird als geschlossene Beteiligung vorgenommen, die Laufzeiten von 15-20 Jahren aufweisen. Diese Anlagen eignen sich daher in erster Linie für Anleger, die langfristig investieren und dabei attraktive Renditen erreichen wollen. Bei ausländischen Fonds ist es sogar möglich, einen Teil der Erträge steuerfrei zu erzielen und die Rendite hierdurch zu erhöhen.