Deutsche haben zu wenig Ahnung von der Abgeltungssteuer
Ab 2009 werden Kursgewinne, Dividenden und Zinsen einheitlich besteuert. Darüber wissen jedoch die wenigsten Deutschen Bescheid. Denn eine Studie hat ergeben, dass lediglich 8% der Bundesbürger sich mit der Abgeltungssteuer auskennen. 41% haben zwar schon einmal von der Abgeltungssteuer gehört, wissen aber nichts über die Steuer, die auf Einkünfte aus Kapitalvermögen und private Veräußerungsgewinne erhoben wird.
Völlig im Dunkeln tappen sie, wenn es um Übergangsfristen für Altanlagen, die Höhe oder den Fortbestand des Sparerfreibetrages geht. Davon haben nur 8% der Deutschen eine Ahnung.
1500 der Bundesbürger wurden zum Thema Abgeltungssteuer und dazu befragt, wie ihr Anlageverhalten aussieht. Das Ergebnis sei, dass es dort ein enormes Beratungspotenzial für die Finanzdienstleister gibt.
Deshalb ist es nun an den Versicherungen, Banken und Finanzmaklern in den nächsten Monaten für Aufklärung beim Thema Abgeltungssteuer zu sorgen. Denn 38% der Deutschen (mehr als ein Drittel) und dabei besonders die zwischen 26 bis 40-Jährigen (46%) befassen sich zeitweise damit bereits bestehende Anlagen aufzustocken oder umzuschichten beziehungsweise neue Abgeltungssteuer abzuschließen. Allerdings haben nur 23% bereits konkret darüber nachgedacht, für welche Anlagen man sich entscheiden will.
Die wenigsten, nämlich 7%, erwägen einen Abschluss innerhalb des nächsten Quartals. Größter Beliebtheit unter den Anlegern erfreuen sich vor allem Spareinlagen, Festgelder und Aktienfonds. Da der Markt sich in Zukunft dahingehend noch stärker in Bewegung setzen wird, wird den Finanzleistungen der größte Erfolg prognostiziert, die Zielgruppen orientiert beraten und individuelle Lösungen für unterschiedlichste Interessenten im Portfolio haben.
Fazitziehend kann man also sagen, dass die Deutschen noch viel zu wenig über die Abgeltungssteuer wissen und dort ein großer Nachholbedarf besteht. Da so ein Jahr schnell um ist, sollten die Finanzdienstleister dort schnell Abhilfe schaffen.