Existenzgründung Finanzierung

Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise möchten viele Arbeitnehmer den Weg in die Selbständigkeit wagen. Auslöser hierfür ist zumeist der Verlust der Arbeitsstelle und die sich anschließende Arbeitslosigkeit. Die wichtigste Fragestellung neben einer markttauglichen Idee ist bei einer Selbständigkeit oft die Existenzgründung Finanzierung.

Wer nicht in der privilegierten Lage ist, über Rücklagen zu verfügen oder durch die finanzielle Unterstützung der Familie eine Selbständigkeit zu beginnen, steht daher meist vor der Frage, welche Möglichkeiten ihm Banken und der Sozialstaat anbieten. Neben den Förderleistungen des Sozialgesetzbuches im Form eines Gründungszuschuss oder eines Einstiegsgeldes für die Deckung des Lebensunterhaltes während der ersten Phase der Existenzgründung sind Existenzgründerkredite ein wichtiger Bestandteil der Existenzgründung Finanzierung.

Ein neues Instrument hierfür wurde am 08.03.2010 von den EU-Ministern für Beschäftigung und Soziales beschlossen. Diese Mikrokredite unterstützen eine Existenzgründung Finanzierung mit einem maximalem Volumen von 25000 Euro pro Förderfall. Die Finanzierungen werden ab Juni 2010 von der Europäischen Investitionsbank und dem Europäischen Investitionsfonds ausgezahlt. Sie stehen sowohl für Kredite, als auch für Bürgschaften, als Beteiligungskapital oder für die Finanzierung einer Weiterbildung zur Verfügung. Der Zugang soll gegenüber klassischen Bankkrediten wesentlich erleichtert sein, es sind weniger Voraussetzungen zu erfüllen.

Anträge können jetzt bereits bei der Hausbank gestellt werden, diese reicht den Antrag an die Europäische Union weiter. Ähnliche Produkte gibt es von der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau, so dass auch hier ein Gang lohnt.


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