Was ist eine private Erwerbsunfähigkeitsversicherung?
Eine Erwerbsunfähigkeit ist eine dauerhafte Unfähigkeit eines Versicherten irgendeine Tätigkeit in gewisser Regelmäßigkeit ausüben zu können. Als Ursachen kommen in Frage: Krankheit, Körperverletzung oder auch Kräfteverfall. Im Unterschied zur Berufsunfähigkeit spielt der vorher ausgeübte Beruf keine Rolle. Wenn sich jemand dazu entschlossen hat eine private Erwerbsunfähigkeitsversicherung abzuschließen und sich einen Überblick über die Qualität der Versicherungsbedingungen der verschiedenen Produkte verschafft hat, der sollte allerdings noch einige Punkte beachten.
Wichtig ist je jünger die versicherte Person ist, umso günstiger ist der Risikobeitrag. Außerdem sind alle nach Vertragsbeginn eintretenden Krankheiten mitversichert, ohne das der Versicherer dafür einen Mehrbeitrag oder den Ausschluss der Erkrankung verlangen kann. Am besten ist auch, man vereinbart eine regelmäßige Dynamik (Erhöhung) der vereinbarten Leistungen ohne erneute Gesundheitsprüfung, um die Kaufkraft der versicherten Leistungen zu erhalten. Ein abgeschlossener Vertrag sollte die Möglichkeit vorsehen, bei Eintritt bestimmter Lebensereignisse wie Heirat, Scheidung oder auch Geburt eines Kindes den Versicherungsschutz ohne erneute Gesundheitsprüfung den geänderten Bedürfnissen anpassen zu können. Hier gibt es meist eine Nachversicherungsgarantie, diese ist beim Versicherer zu erfragen. Wird der Vertrag für Kinder oder Auszubildende abgeschlossen, sollte darauf geachtet werden, dass vereinbart ist, spätestens bei Abschluss der Berufsausbildung oder eines Studiums den Vertrag in eine Berufsunfähigkeitsversicherung auch ohne erneute Gesundheitsprüfung umtauschen zu können.