Sterbegeldversicherung zur Deckung der Bestattungskosten
Keiner denkt gern über seinen Tod und seine Beerdigung nach, sind das doch Themen, die allzu gern verdrängt werden. Trotzdem sollte man vorzeitig daran denken, dass die Kosten der eigenen Beerdigung durch eine Sterbeversicherung gedeckt werden. Eine normale Bestattung kostet rund 5.000 Euro, wer Extra-Wünsche wie zum Beispiel eine Seebestattung hat, zahlt auch erheblich mehr. Je früher man eine Sterbegeldversicherung abschließt, deren Versicherungssumme mindestens 5.000 Euro sein sollte, desto niedriger sind die monatlichen Beiträge. Im Übrigen kann man nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere eine solche Versicherung abschließen. Man kann ab dem 20. Lebensjahr eine Sterbegeldversicherung abschließen, das späteste Eintrittsalter ist bei vielen Anbietern das 85. Lebensjahr. Es spielt auch keine Rolle, ob der Versicherungsnehmer gesund oder bereits krank ist, es findet keine Gesundheitsprüfung statt wie bei den Lebensversicherungen. Beim Tod des Versicherungsnehmers wird das Sterbegeld an den Bezugsberechtigten gezahlt. Der Versicherte kann auch ein Bestattungsinstitut als Bezugsberechtigten benennen, wenn er zu Lebzeiten schon alles für seine Bestattung in die Wege geleitet hat. Hat der Versicherte keinen Bezugsberechtigten benannt, wird die Versicherungssumme an die Erben ausgezahlt. Es gibt viele Anbieter dieser Versicherung. Da die Beiträge und Leistungen doch teilweise sehr unterschiedlich sind, ist es ratsam, sich vorher umfassend zu informieren. Sehr schnell und einfach geht das mit einem Versicherungsvergleich im Internet. Hier hat man auf einen Blick die verschiedenen Gesellschaften mit ihren Tarifen und Leistungen auf einen Blick. Auf diese Weise kann man die in Frage kommenden Anbieter eingrenzen und ganz konkret bei diesen Gesellschaften Angebote anfordern.