Rechtsschutzversicherung mit telefonischer Rechtsberatung

Die private Rechtsschutzversicherung gehört eindeutig zu den wichtigeren Versicherungen. Allerdings sind die Tarife und Angebote im Versicherungsdschungel sehr verschieden ausgelegt.

Streitigkeiten werden häufig direkt bei einem Anwalt oder sogar vor Gericht ausgehandelt – dabei kann es für kleinere Angelegenheiten auch hilfreich sein, telefonische Unterstützung von der Rechtsschutzversicherung zu erhalten – hier sitzen ebenfalls Profis in den verschiedenen Rechtsgebieten. Eine Erstberatung kann schon aufzeigen, wie viel Sinn der Streit vor Gericht oder das Einschalten eines Anwalts machen kann.

Deshalb haben immer mehr Rechtsschutzversicherungen eine telefonische Erstberatung in ihren Verträgen inkludiert. Kostenfrei ist hier die Beratung für den Versicherten möglich. Externe Anwälte zeigen sich für die telefonische Erstberatung verantwortlich. Das liegt daran, dass der Gesetzgeber den Versicherungen nur eine bedingte Rechtskompetenz zuspricht.

Es gibt doch einige Vorteile dabei, eine private Rechtsschutzversicherung mit diesem Zusatz abzuschließen: Rund um die Uhr kann man in der Regel Rechtsbeistand einholen und sich informieren und beraten lassen. Daraus folgt, dass der Versicherte sich wesentlich rechtssicherer fühlen wird – oft kann sogar der Gerichtsstreit oder der Gang zum Anwalt vermieden werden, weil die Tipps der Rechtsexperten wirklich wertvoll und kompetent sind. Für die telefonische Rechtsberatung muss nicht einmal ein konkreter Fall vorliegen; man kann sich auch vorsorglich beraten lassen. Im Rechtsschutzvertrag sollte der Versicherte unbedingt einen Blick darauf werfen, ob die Telefonate jährlich begrenzt sind. Es gibt private Rechtsschutzversicherungen, die diesen Service einfach inkludieren, und andere, bei denen dies als Zusatz hinzu gebucht werden muss.


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